von 10.06.26 bis 07.08.26
Gerhard Altenbourg und Horst Janssen zählen zu den wichtigsten Künstlern der Nachkriegszeit. Mit Witz und Verve widmen sich die gleichermaßen bild- wie sprachgewaltigen Künstler zwischenmenschlichen Beziehungen und der Natur als Resonanzraum der Seele. Anlässlich des 100. Geburtstages von Gerhard Altenbourg entfaltet die erste gemeinsame Ausstellung in der Galerie St. Gertrude einen anregenden Dialog dieser beiden spielerischen Geister.
Surreale Bildfindungen, skurrile Beobachtungen und sprachliche Anverwandlungen: Gerhard Altenbourg und Horst Janssen amalgamieren Gesehenes und Erfahrenes zu äußerst eigenwilligen Arbeiten, die getragen sind von einem untrüglichen Blick für menschliches Gebaren und einer tiefen Liebe zur Natur, in der sich das eigene Selbst- und Weltverhältnis spiegelt.
Gerhard Altenbourg (1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen) gehört zu den wichtigsten Künstlern der Nachkriegszeit. Obwohl er als DDR-Bürger zahlreichen…
von 11.10.24 bis 21.12.24
Vernissage: Donnerstag, den 10. Oktober 2024, ab 19 Uhr.
Es spricht: Dr. Jutta Moster-Hoos, Leiterin des Horst-Janssen-Museums Oldenburg.
Horst Janssen hat im Laufe seines Lebens rund 2000 Selbstporträts geschaffen und ist damit ein Rekordhalter in der abendländischen Kunstgeschichte. Kaum ein Sujet ist dominanter in seinem Oeuvre, ja: Janssen gilt als der Künstler des Selbstporträts schlechthin. Die Ausstellung in der Galerie St. Gertrude widmet sich nun zum ersten Mal umfassend dieser so wichtigen Gattung und zeigt die Vielfalt und Variationsbreite seines Umgangs mit diesem zentralen Thema.
von 16.05.25 bis 31.07.25
Farbraum und Materialraum: zwei zentrale österreichische Positionen der abstrakten Avantgarde zu Gast in Hamburg, präsentiert von der Wiener Galerie Jünger.
Ihre Wurzeln haben Franz Beer und Rudolf Goessl in der Nachkriegszeit: der eine im Colour Field Painting eher amerikanischer und der andere in der Art Brut und Arte Povera eher europäischer Prägung. Während Rudolf Goessl vom Farbraum ausgeht und diesen in zart lasierenden Schichten zum Schweben bringt, füllt Franz Beer die Bildfläche mit Collagen und pastosen, haptischen Oberflächen. So zeichnet er mit Feder und Stift in mehrere Papierschichten hinein, die er im Gestaltungsprozess aufschürft, oder wühlt sich förmlich in eine Farbmaterie, die die Beschaffenheit von Oberflächen immer weiter zerlegt.
In dem schwebend Lasierenden von Rudolf Goessl und dem haptisch dicht Gefügten von Franz Beer begegnen sich bei St. Gertrude die beiden abendländischen Prinzipien des Geistes und der Materie.…
von 10.06.26 bis 07.08.26
von 16.05.25 bis 31.07.25