von 06.03.26 bis 17.04.26
Franz Grabmayr (1927–2015) zählt zu den eigenwilligsten Positionen der österreichischen Nachkriegskunst. Unter dem Titel „Rhythmus und Tanz“ versammelt die kleine gegenwart eine konzentrierte Auswahl an Malerei und Aquarellen, die Grabmayrs radikale, zugleich hochsensible Bildsprache als Bewegungsereignis erfahrbar macht: ein Arbeiten zwischen Impuls und Kontrolle, zwischen körperlicher Geste, Materialwiderstand und poetischer Verdichtung.
von 04.09.25 bis 19.10.25
Ab dem 5. September 2025 präsentiert die kleine gegenwart in Hamburg eine Auswahl fotografischer Arbeiten von Nan Goldin, einer der bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen Fotografie. Ihre Bilder dokumentieren roh, intim und kompromisslos Leben am Rande der Gesellschaft, Beziehungen, Abhängigkeiten und Identität mit großer emotionaler Tiefe.
Die Ausstellung umfasst Werke aus ikonischen Serien wie The Ballad of Sexual Dependency, sowie seltener gezeigte Arbeiten. Sie konzentriert sich auf Goldins fotografisches Erzählen, welches Selbstbefragung, politische Haltung und die ästhetische Würdigung verletzlicher Momente miteinander verbindet. Neben bekannten Porträts und Szenen aus dem urbanen Alltag stehen auch Werke im Fokus, die sich mit Intimität, Fürsorge, Verlust und Widerstand beschäftigen – Themen, die in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche nichts an Dringlichkeit verloren haben.
von 31.10.25 bis 21.12.25
Vom 31. Oktober bis 21. Dezember 2025 zeigt die kleine gegenwart eine Auswahl von Druckgrafiken und Multiples unterschiedlichster Art und unternimmt den Versuch, einen Einblick in die vielschichtige Praxis, radikale Herangehensweise und eigenwillige Weltsicht des deutsch-schweizerischen Ausnahmekünstlers Dieter Roth (1930-1998) zu gewinnen.
Dieter Roth war Zeichner, Maler, Lyriker, Aktions- und Objektkünstler. Er war ein Wegbereiter der Konzeptkunst, der konkreten Poesie und der Fluxus-Bewegung in Deutschland, bekannt als brillianter Druckgrafiker und, neben Daniel Spoerri, wohl prominentester Vertreter der Eat Art. Seine Arbeiten wie das Karnickelköttelkarnickel, die Literaturwürste oder die Taschenzimmer sind ebenso legendär wie seine unkonventionellen Drucke mit Käse, Schokolade oder Gemüsesaft.
von 16.01.26 bis 27.02.26
Vom 16. Januar 2026 an widmet die kleine gegenwart dem druckgrafischen Werk Pablo Picassos eine konzentrierte Ausstellung. Gezeigt wird eine Auswahl von Blättern aus unterschiedlichen Schaffensphasen, die eindrucksvoll vor Augen führt, welche zentrale Rolle die Druckgrafik – von der Radierung über die Lithografie bis hin zum Linolschnitt – im Œuvre des Künstlers gespielt hat – weit über eine Funktion als „Nebenwerk“ hinaus.
Picasso, der wie kaum ein anderer Künstler das Bild der Moderne geprägt hat, hat die Möglichkeiten der Originalgrafik früh erkannt und konsequent ausgelotet. Die Ausstellung möchte den Blick auf Picasso als Grafiker schärfen und zeigen, wie eng in diesen Arbeiten Zeichnung, Experiment und Erzählung miteinander verwoben sind.
von 06.03.26 bis 17.04.26
Franz Grabmayr (1927–2015) zählt zu den eigenwilligsten Positionen der österreichischen Nachkriegskunst. Unter dem Titel „Rhythmus und Tanz“ versammelt die kleine gegenwart eine konzentrierte Auswahl an Malerei und Aquarellen, die Grabmayrs radikale, zugleich hochsensible Bildsprache als Bewegungsereignis erfahrbar macht: ein Arbeiten zwischen Impuls und Kontrolle, zwischen körperlicher Geste, Materialwiderstand und poetischer Verdichtung.
von 31.10.25 bis 21.12.25
von 04.09.25 bis 19.10.25