von 24.01.26 bis 28.02.26
Maria Gerbaulet entwickelt ihre Arbeiten durch die enge Auseinandersetzung mit Material. Dabei stehen harte Materialien wie Glas und Metall flüssigem Rapsöl, weichem Schaumstoff oder zerbrechlichem Wachs gegenüber. Eine zentrale Rolle spielen Zustände des Körpers sowie Referenzen auf Körperlichkeit. Auf formaler Ebene werden häufig Wiederholungen als Gestaltungselement eingesetzt.
Bärbel Praun findet ihr Material durch Zufälle auf Reisen und auf alltäglichen Wegen. Dann wird das Material gelagert und archiviert. Ein neues Objekt entsteht, wenn eine Idee zu dem vorhandenen Material passt. Ob Metall, Glas, Draht, Seil, Seegras und altes Fotopapier. Behutsam beginnt ein Prozess der Formfindung. Farblich reduziert und minimalistisch umgesetzt konzentriert sich der Blick auf die Substanz und Formsprache. Die Arbeiten, die entstehen sind Fotografien, oder erzeugte Objekte oder Installationen. Spielerisch und fantasievoll wird mit dem Fund…
von 16.10.25 bis 29.11.25
Bei Anja Spitzers Arbeiten finden wir die Spuren, den Abdruck eines Körpers in Bewegung. Wir erahnen die menschliche Existenz, doch was in Erscheinung tritt ist die Reduktion. Das pure Material erscheint bei Spitzer vielgesichtig und zeigt neben schroffen Passagen seidig weich fließende in schwarz, beige und grünblau. Die stattgefundene Bewegung ist darin konserviert und öffnet über die Spuren des menschlichen Körper hinaus ein weites skulpturales Formenspektrum mit je sehr eigenem, fein komponiertem Grundklang. Ob Strudel, Streifen, Krater, wir können nur erahnen was zuvor statt gefunden hat.
Lucy Königs Arbeiten erzählen Geschichten von Vergangenem im Heute. Es sind Hinweise auf Orte oder Handlungen. Erinnerungsbilder entstehen. Gegenstände und Emotionen sind eingeschrieben in Stein und Ton. Was bleibt und was bricht weg? Objekte, die uns an was erinnern. Was prägt? Und was bleibt? Königs Arbeiten formen Leerstellen aus, materialisieren…
von 07.12.25 bis 10.01.26
Ich war bisher garnicht auf die Idee gekommen ein echtes Bild zu kaufen. Aber ja warum nicht. Und was ich nicht wusste: wenn man junge Kunst kauft, muss es nicht gleich sehr teuer sein. Ich muss nie lange überlegen. Meistens weiß ich sofort was ich will. Zusammen sammeln ist nochmal ein Thema für sich. Das geht nur wenn man einen sehr ähnlichen Geschmack hat. Was ist eine Sammlung überhaupt: ich würde sagen es fängt beim zweiten Bild an. Und ja, immer wenn ich ein Bild kaufe, verzichte ich in dem Moment auf etwas anderes. Wir leben mit der Kunst und für die Kunst. Wenn immer wir Zeit haben gucken wir uns Kunst an. Wir sind gerne umgeben mit Kunst. Wir kennen die Künstlerinnen, die wir sammeln persönlich. IJedes Kunstwerk erzählt eine intime Geschichte von einer Persönlichkeit. Jedes Kunstwerk ermöglicht es diese Geschichten zu erfahren.
Der Beginn der Sammlung Kaufmann Mastaglio Vom 07. 12, 11 Uhr bis 10.01.2026
Circa 30 Künstlerische…
von 04.09.25 bis 11.10.25
In ihrer ersten Einzelausstellung in der Galerie Kaufmann in Hamburg präsentiert Ana Kostova eine räumliche, malerische Installation, die den Ausstellungsraum in ein dreidimensionales Kunstwerk verwandelt. Inspiriert von geometrischen Formen und Mustern aus verschiedenen Kulturen, erschafft Kostova abstrakte Kompositionen, die eine visuelle Brücke zwischen Formen, Geschichte und Zeit schlagen. Dabei verbinden sich malerische Wandobjekte und Skulpturen zu einer harmonischen Gesamtkomposition.
Die intensive, kontrastreiche Wandmalerei verändert den Raum, indem sie die Werke der Künstlerin integriert und auf einzigartige Weise mit der Architektur verschmilzt. Ein markantes Werk in dieser Installation ist Paravent, das durch ausgeschnittene Formen besticht. Diese ermöglichen es, dass sich die farbigen Schichten je nach Blickwinkel der Betrachter*innen überlagern. Während man sich durch den Raum bewegt, entstehen ständig neue visuelle Eindrücke…
von 20.07.25 bis 01.09.25
Er googelt rosa Himmel, druckt es aus auf die Folie. Da ist ein Farbverlauf. Irgendwie auch humorvoll, zeitgemäß. Den Vorgang von Malerei fortgeführt gegriffen. Seide, so transparent und zart als Bildträger. Der Blick fällt durch die textilen Fasern auf das Holz des Keilrahmens dahinter. Wie ein intimer Raum, der doch alles enthüllt. Das Fenster, durch das wir durchblicken um wahrzunehmen, was den Innenraum der Galerie gefüllt, ist nun verschlossen durch eine Fensterinstallation aus Seide. Der Betrachter steht draußen vor der Galerie und blickt hinein oder eben auf das Bild, welches Christoph Wüstenhagen ortsspezifisch erschaffen wird. Der Metallrahmen des Fensters gibt den äußere Rahmen des Bildes vor. Das Fenster wird zum Bild. Das Fenster wird zum Raum.
Ein Schnipsel der im Wind auf den Atelierboden geweht ist. Wir blicken runter, er hebt das Stückchen Papier auf und sagt: guckt das könnte auch was sein. Eine Form fürs nächste Bild.…
von 05.06.25 bis 19.07.25
Drei Künstlerinnen, Elena Greta Falcini, Lena Schmid-Tupou und Maria Visser, deren individuelle künstlerische Positionen in ihrer Ästhetik, ihrer Formsprache und ihren Inhalten divergieren, sind trotz ihrer unterschiedlichen Ansätze und Medien vereint in ihrer täglichen künstlerischen Suche.
In diesem ständigen Kreislauf des Suchens und Versuchens finden sie eine Art von Gemeinschaft. In der Ausstellung wird kein gemeinsames Thema verhandelt, es geht den Künstlerinnen stattdessen um eine Haltung, die für den kreativen Prozess von zentraler Bedeutung ist: das ständige Schwingen zwischen Faszination und Angst vor dem Unbekannten, jenseits des Kontrollierbaren.
Ist nicht gerade diese Unberechenbarkeit notwendig, um den künstlerischen Ausdruck als authentisch und radikal zu erleben?
Elena Greta Falcinis Objekte sind immer schwarz, manchmal etwas grau, mal rau, mal gla?nzend. Sie ha?ngen als Klumpen im Raum, liegen als Fladen am Boden oder…
von 25.04.25 bis 31.05.25
Die beiden Begriffe "temporär" und "Alibi" könnten nicht unterschiedlicher sein, und doch spiegeln sie die komplexe Realität der Kunstproduktion wider: Während die Welt zunehmend schneller und kurzweiliger wird, wächst gleichzeitig das Bedürfnis nach Sicherheit und Bestätigung. Doch genau in diesem Spannungsfeld entstehen Werke, die sowohl den Prozess als auch das Vergängliche, das Ungefestigte und das Unbeständige betonen.
Temporäres Alibi zeigt, wie Kunst zu einem bedingungslosen Ausdruck wird – ein Alibi, das in seiner vorübergehenden Existenz an Bedeutung verliert, da es sich selbst immer wieder neu erschafft. Die Werke in der Ausstellung sind Momentaufnahmen des kreativen Prozesses und reflektieren die Flüchtigkeit und Unberechenbarkeit der künstlerischen Auseinandersetzung.
Sieben KünstlerInnen präsentieren ihre Sichtweisen auf das Thema in unterschiedlichsten Formen des Abstrakten. Die Arbeiten reichen von intensiven Farbexplosionen…
von 10.01.25 bis 01.03.25
Diesmal sind es zwei Positionen, die sich nicht direkt zusammenlesen lassen. Ines Doleschals Bilder sind inspiriert durch die kantige Architektur des Brutalismus. Sophia Solaris Fotografien zeigen die Härte der Mutterrolle. Doch wie versteht man diese beiden KünstlerInnen in einem gemeinsamen Kontext? Es ist nicht die Bildsprache, nicht die visuelle Erscheinung, nicht das Material. Es ist die Haltung zur Biografie als Frau in unserer Gesellschaft, welche sich hier begegnet. Jeder dieser KünstlerInnen drückt dies auf unterschiedliche Weise aus. Doch ist es eine Botschaft, die immer wieder und noch viel lauter und sichtbarer hinaus getragen werden sollten. Kunst schafft Denkanlässe, Denkräume und diesmal beleuchtet die Ausstellung ein Thema, welches wunderschön und unfassbar herausfordernd zu gleich ist: Mutter sein, Frau sein, Künstlerin sein.
von 06.03.25 bis 19.04.25
Wir tasten uns heran. Das erprobte Material verkettet den Schaffensprozess zu einem Verlauf. Immer wieder und immer wieder neu betrachten wir Vorgefundenes. Es formt uns und es formt unsere Welten. Neues wird erschaffen durch Neugierde. Versuchsanordnungen ergeben Konstellationen. Eine eigene Realität spiegelt sich wieder in den Bildern, den Zeichnungen, den Installationen. Und sei es auch noch so theoretisch, sind tief hineingearbeitet die eigene Erfahrungen. Zerbrechlich, widerspenstig, steigern sich Illusionen und Träume in ein Netz der Zusammenhänge.
von 24.01.26 bis 28.02.26
Maria Gerbaulet entwickelt ihre Arbeiten durch die enge Auseinandersetzung mit Material. Dabei stehen harte Materialien wie Glas und Metall flüssigem Rapsöl, weichem Schaumstoff oder zerbrechlichem Wachs gegenüber. Eine zentrale Rolle spielen Zustände des Körpers sowie Referenzen auf Körperlichkeit. Auf formaler Ebene werden häufig Wiederholungen als Gestaltungselement eingesetzt.
Bärbel Praun findet ihr Material durch Zufälle auf Reisen und auf alltäglichen Wegen. Dann wird das Material gelagert und archiviert. Ein neues Objekt entsteht, wenn eine Idee zu dem vorhandenen Material passt. Ob Metall, Glas, Draht, Seil, Seegras und altes Fotopapier. Behutsam beginnt ein Prozess der Formfindung. Farblich reduziert und minimalistisch umgesetzt konzentriert sich der Blick auf die Substanz und Formsprache. Die Arbeiten, die entstehen sind Fotografien, oder erzeugte Objekte oder Installationen. Spielerisch und fantasievoll wird mit dem Fund umgegangen und arrangiert. Es wird gefaltet, geknotet, ...
von 16.10.25 bis 29.11.25
von 04.09.25 bis 11.10.25