GALERIE SCHIMMING

 

Gegründet im Jahr 2003 verschreibt sich die Galerie Schimming der modernen Gegenwartskunst und pflegt einen engen Kontakt zu aufstrebenden sowie etablierten deutschen und internationalen Künstlern. Neben regelmäßigen Ausstellungen bereits etablierter Künstler, öffnet die Galerie ein bis zwei Mal im Jahr ihre Räume für vielversprechende junge Talente. Durch diese "Young Art" Ausstellungen wurden bereits mehrere junge Künstler erfolgreich auf den Weg gebracht.

Schwerpunkt des Galerieprogramms bilden unterschiedliche Positionen im Bereich der zeitgenössischen Malerei von der Neuen Leipziger Schule bis hin zur Pop Art. Die Galerie berät beim Ankauf von Kunstwerken sowie beim Aufbau von Sammlungen.

Neben der Galerie bieten wir mit unserem Kunstclub Hamburg allen interessierten Kunstsammlern und Kunstfreunden durch vielfältige Events abwechslungsreiche Einblicke in die Kunstszene.

Seit ihrer Gründung ist die Galerie Schimming stets gemeinnützig engagiert. Mit unserem Projekt "15 Quadrat Kunst macht Schule" versuchen wir, den Kunstunterricht an Hamburger Schulen zu bereichern um die kreative und künstlerische Entwicklung von Jugendlichen zu fördern.


 

Vom 23. Oktober bis zum 5. Dezember 2020 präsentiert die Galerie Schimming im Jungfrauenthal 4 in Hamburg die aktuellsten Kunstwerke des Berliner Künstlers Julian Hoffmann. Die Ausstellung „1 18 20 – Art“ zeigt die ganze Bandbreite seines künstlerischen Schaffens, die von Malereien hinter altem Fenster zu Collagen jeglicher Art, Skulpturen und Installationen reicht. Julian Hoffmanns Werke tragen viele Facetten. Sie sind mehrschichtig, einzig die Flut von Wörtern, Phrasen und Buchstaben, die eine Vielzahl seiner Bilder durchströmt, scheint das verbindende Element zu sein.

Mit der ersten Soloshow seit 3 Jahren zeigt der Künstler wieder einmal, welche unkonventionellen Wege er mit seiner Kunst bestreitet, denn er fügt zusammen, was offensichtlich nicht zusammen gehört. Aus dem „debris“, dem Abfall einer Konsumgesellschaft komponiert und konstruiert Julian Hoffmann, der Meister der drastischen Transformation, neue Werke und verwandelt Alltagsgegenstände in Kunst um. Der Ausstellungstitel „art“ bezieht sich nicht etwa auf die Kunst an sich, sondern meint die Wesensart, die dem Künstler die Freiheit lässt, nach seinen Entscheidungsformen Gedanken der Kunst vielfältig zu gestalten und zu definieren.

Julian Hoffmann

1 18 20 - Art
23.10.20  -  05.12.20

In der neuen Ausstellung „...Alles was ich seh'..“, die ab 11. September 2020 in unserer Galerie in Hamburg zu sehen ist, präsentieren wir die aktuellsten Werke des Hamburger Künstlers Simon Nelke.

Seine Arbeiten erzählen Geschichten von menschlichen Gestalten, die in fernen mythisch anmutenden Welten entrückt zu sein scheinen, irgendwo im Gestern und Morgen. Zart und zerbrechlich oft auch verträumt finden sich seine Figuren an unbestimmten Orten wieder. An diesem Blick auf die Welt, der von Zerrissenheit, Ungewissheit und dem Verborgenen zeugt, lässt uns Simon Nelke teilhaben. Das was darunter liegt zu Tage fördern, Schicht um Schicht partielle abziehen von Farbschichten, ans Licht bringen und das Verborgene zum Motiv machen, ist es was seine Malerei auszeichnet.

Simon Nelke

...Alles was ich seh'...
11.09.20  -  17.10.20

Von Mittwoch, den 17. Juni bis Freitag, den 19. Juni 2020 präsentiert die Galerie Schimming exklusiv die neue Werkreihe MOROGORO der renommierten Leipziger Künstlerin Yvette Kießling in der Barlach Halle K, am Klosterwall 13. Ab dem 23. Juni ist die Ausstellung in den Galerieräumen im Jungfrauenthal 4 zu sehen.

Yvette Kießling gehört zu den aufstrebendsten Vertretern der Neuen Leipziger Schule. Erst kürzlich wieder mit einem Stipendium ausgezeichnet, ebnet sie den Weg für eine neue Form der Landschaftsmalerei.

Ende 2019 wurde sie auf ihrer Reise durch Tansania zur neuen Werkreihe MOROGORO inspiriert, die in den letzten drei Monaten entstanden ist. 100 handgefertigte Unikat-Lithografien, die einmalig als gesamter Werkkomplex zu sehen sein werden. Jedes Werk ein Einzelstück und von der Künstlerin handsigniert.

Begleitet wird diese besondere Installation von weiteren aktuellen Werken der Künstlerin.­

Yvette Kießling

Morogoro
17.06.20  -  20.08.20

Der gebürtige Münchner Künstler Christian Voigt lebt und arbeitet in Hamburg und Südfrankreich. Der Fotograf arbeitet mit digitalen und analogen Großformatkameras. Er experimentiert mit neuen Kameratechniken und nutzt das digitale Medium optimal aus. In der Museumsausgabe sind seine großformatigen Bilder bis zu acht Meter breit. Seine streng limitierten Auflagen gibt es aber auch in Größen, die Kunden und Sammler an bescheideneren Wänden aufhängen können.

Christian Voigt hat eine Sprache entwickelt, die neue Geschichten erzählen kann. Er arbeitet ständig daran, eine Bildsprache zu verfeinern, die Geschichten, die er erzählen möchte, die Gefühle, die er vermittelt. Dies ist in seinen Bildern sichtbar; Landschaft und Architektur sind seine Hauptinteressengebiete, aber er macht auch Porträts und Akte. Die Reisen, die mit seinen Projekten und Orten verbunden sind, erfordern Konzentration und die Fähigkeit, sich mit Menschen, ihrer Geschichte und ihrer Religion auseinanderzusetzen.

"Meine Bilder werden mit der Kamera erstellt, nicht mit dem Computer", sagt er und verweist auf die komplizierte Technologie und Verarbeitung, die in seinen Kreationen steckt. "Aber ohne die Computertechnologie von heute könnten die Bilder nicht in ihre endgültige Form gebracht werden."

Christian Voigt

Photography
24.05.20  -  14.06.20

Dass Alex Katz zu den bedeutendsten Künstlern unserer Zeit zählt, ist unumstritten. Durch die konsequente Abstraktion und dabei präzise Erfassung von Stimmung und Gestik seiner Motive, wie in Blue Umbrella beispielhaft zu sehen, entwickelt er schon früh eine ganz eigene Bildsprache im Bereich der gegenständlichen Malerei. Nicht zuletzt seine klare und unmittelbare Dokumentation des Zeitgeistes macht ihn dabei zu einem Verbündeten und maßgeblichen Wegbereiter der Pop Art. Perspektive und Räumlichkeit spielen für die Malerei von Alex Katz kaum eine Rolle. Seine Werke gewinnen durch die ästhetische Gestaltung der Oberfläche an intensivem Ausdruck.

Eine Malerei, die in ihrer einzigartigen, linearen Pinselführung und flächigen Farbigkeit sowie durch die grundlegende Reduktion auf die wesentlichen Motivmerkmale eine beeindruckende Lebendigkeit erreicht. Durch die gesteigerte Reduktion auf eine Perspektive und die Konzentration von Licht, Form und Farbe, erreicht Alex Katz in seinen druckgrafischen Arbeiten die absolute Ausgestaltung der ursprünglichen Bildidee. Diese gesteigerte formale, technische und inhaltliche Präzision verleiht seinem druckgrafischen Werk eine kunsthistorische Bedeutung, die trotz der langen Tradition des Mediums, bei kaum einem anderen Künstler in dieser geballten Kraft zu finden ist.

Wir freuen uns sehr, nach unserer ersten Ausstellung 'Black and White' im Jahr 2018 nun die nächste große Soloshow von Alex Katz zeigen zu können. Neben einer umfassenden Auswahl gerade erschienener, und wie immer limitierter druckgrafischer Werke, sind wir sehr glücklich, den Sammlern und Kunstbegeisterten auch zwei außergewöhnliche Unikate präsentieren zu können.

Alex Katz

The One and Only
31.01.20  -  21.03.20

Seine neue Ausstellung erzählt von „Werften, Kais, Lagern, Schiffen – vom Kommen und Gehen,“ schreibt der Journalist Wolf Jahn, der bei der Vernissage das Künstlerinterview führen wird. Im Mittelpunkt von Borkenhagens Schaffen steht wieder der Hafen: Heimat, Sehnsuchtsort, Zeuge von Abschieden und Ankünften – schön und schäbig, geschäftig und träge, geheimnisvoll und trist. Wie kein anderer ergründet und entzündet der Bildhauer und Fotograf die Poesie des Liegengelassenen, Vergessenen und Unsichtbaren.

Seine Werke sind eine Verbeugung vor ächzenden Industrieanlagen, beispiellosen Formen und überflüssig gewordenen Gebrauchsgegenständen. Dabei verliert sich der Professor für Design nicht in anmutiger Nostalgie – im Gegenteil: seine Exponate sind einerseits vom Hafen inspirierte hochmoderne Formexperimente und andererseits aus Fundstücken zusammengesetzte Neuinterpretationen. Wer die Verbindung sucht, findet sie – wer sie nicht sucht ist dennoch angeregt.

Auch wer Borkenhagen bereits als Künstler kennt wird überrascht sein: schrille Formen, Farben und Materialien, dazu ein schier unerschöpflicher Bestand an Fundstücken. Mal entsteht unter seiner Fantasie hochmodernes Design mit Gebrauchswert, mal versorgt er abgewirtschaftete Gebrauchsgegenstände mit einer ‚zweiten Luft’. Es inspiriert und macht Spaß, dem Künstler Florian Borkenhagen in seine Welt zu folgen, in der Absurdes aus Naheliegendem geschaffen wird und sich Design in Kunst wandelt.

Florian Borkenhagen

Hot Dock
30.11.19  -  14.12.19